Kuchen im Glas

Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass hier nach der Konfirmation die Nachbarschaft zu Kaffee und Kuchen eingeladen wird.

Die Konfirmation konnte ja nicht wie geplant im April gefeiert werden. Mitte September war es dann endlich soweit. Wir haben schwer gebangt, ob auch alles so stattfinden kann, wie wir es geplant haben.

Unsere Kirche hier im Dorf ist zu klein gewesen für die 20 Konfirmanden…aktuell dürfen mit Abstand max. 80 Gottesdienstbesucher in die Kirche…das war dann doch etwas wenig.

Aus der Nachbargemeinde kam das großzügige Angebot, dass wir den Beichtgottesdienst am Vorabend und auch den Konfirmationsgottesdienst dort in der Kirche feiern dürfen. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen. So konnten zusätzlich zu den Konfirmanden jeweils 10 Gäste am Gottesdienst teilnehmen.

Für alle Daheimgebliebenen haben wir es ganz kurzfristig hinbekommen, den Gottesdienst per Livestream zu übertragen. Der Technik, meinem Mann und einem lieben Freund aus dem Kirchenvorstand sei Dank!

Aber ich schweife ab….eigentlich sollte ich Euch ja zeigen, was wir in der Nachbarschaft verteilt haben. Erst hatte ich überlegt, Sekt oder Schokolade zu kaufen und zu verteilen. Das schien mir dann aber doch irgendwie zu “einfach”. Ist niemand zu Hause, legt man die Kleinigkeit vor die Tür…ist es zu warm schmilzt die Schokolade, geht der Korken hoch? Alles Fragen, die mir Kopfzerbrechen bereitet haben.

Schließlich kam mir die Idee, Kuchen im Glas zu backen und zu verteilen. Da hatte ich vor ein paar Jahren mal ganz motiviert einen Kurs bei der VHS besucht um schließlich festzustellen, dass man das mit jedem Kuchen machen kann. Irgendwie dachte ich, dass es da einen besonderen Trick oder Kniff gibt. Nun, dem war nicht so.

Also habe ich 40 Marmeladengläser bestellt und darin Marmorkuchen gebacken.

Für die Kinder in der Nachbarschaft wollte ich eigentlich noch Plätzchen backen und mit Fondant verzieren. Aber da hat mir die Zeit und auch die Motivation einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe ganz einfach Schoko-Doppelkekse gekauft und mit Fischen und Kreuzen aus blauem Fondant verziert. Jedes Kind hat ein Kreuz und einen Fisch bekommen.

Zusammen mit Cappuccinopulver und Trinkschokolade haben wir dann also am Montag nach der Feier eine Runde durch die Nachbarschaft und das Dorf gedreht und “Kaffee und Kuchen” für daheim verteilt.

Aus dem restlichen Fondant habe ich noch blaue Rosen für die Konfirmationstorte geformt. (Eigentlich wollte ich welche kaufen, aber es gab hier NIRGENDWO blaue Rosen als Tortendeko)

Ich habe einfach das ganze Fondant verarbeitet und für die Torte schließlich die schönsten ausgesucht.

Habt eine schöne Zeit

Bettina

1 Comment

  • Das ist ja eine tolle Idee, wie ihr das mit dem Kaffeetrinken gelöst habt!

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